Abstillen



Die Verbindung aus Beikost- Stillen ist eine der wörtlichen Vereinigung die man als Mutter unbedingt berücksichtigen sollte. Denn im Idealfall erfolgt die erste Gabe von Beikost während des Stillens und ergänzt diese. Warum dies so ist, kann man sicherlich anhand eines Beispiels besonders gut nachvollziehen.

Ein jeder Körper benötigt eine gewisse Zeit bis er sich an die jeweilige Nahrung gewöhnt. So geht es uns Erwachsenen auch heute noch so, wenn wir in fernen Ländern Urlaub machen und sich die dortige Küche wesentlich von der eigenen Ernährungsweise unterscheidet. So haben viele Menschen mit den Kochkünsten der asiatischen Ernährungsweise Probleme und reagieren in der ersten Zeit mit Durchfall oder Bauchschmerzen auf die ungewohnte Ernährung.

Dabei besitzen wir jedoch den Vorteil, dass unser Organismus ausgereift ist und wir uns schneller anpassen können. Ebenso verhält es sich aber auch mit dem Baby und dessen Organismus, der jedoch noch in der Entwicklung ist.

Denn die erste Nahrung eines Säuglings besteht nämlich nur aus leicht verwertbarer flüssiger Nahrung, die in Form der Muttermilch oder auch der Anfangsmilch aus dem Fläschchen in Erscheinung tritt. Diese zu verwerten fällt dem Organismus nicht schwer, obwohl er auch bis dahin noch nicht ausgreift erscheint. Langsam entwickelt sich jedoch auch dieser und der Körper des Babys kann die flüssige Nahrung gut verdauen.

Jedoch fällt dies natürlich leichter, als beispielsweise feste Nahrung zu verarbeiten, da dies vom Körper sehr viel Energie benötigt und ein Baby diese noch nicht hat. Daher muss man das Kind und dessen Körper langsam an die feste Nahrung gewöhnen und nicht schlagartig auf diese Komponente umstellen.