Beikost morgens



Irgendwann kommt im Leben eines jeden Babys der Tag, an dem es in Kontakt mit seinem ersten Löffelchen Brei kommt. Denn dieser Part der Ernährungsgeschichte eines Kindes ist unumgänglich und daher trifft es sicherlich auf jedes Kind zu.

Dabei unterscheiden sich aber die Reaktionen wesentlich, denn während das eine Baby gar nicht genug bekommen kann und willig sofort die Beikost schleckt, nutzen andere diesen besonderen Moment und testen erst mal aus, wie weit man den Brei spucken kann, was passiert wenn sich orangefarbener Karottenbrei auf dem Lätzchen oder auf Mama breit macht und verziehen grimmig das Gesicht über den ungewohnten festen Bestandteil im kleinen Mund. Dieser Augenblick ist so einmalig, dass nicht selten viele Eltern diesen auf einem Bild oder mit einer Kamera festhalten.

Aber natürlich stellt sich auch die unweigerliche Frage ein, wann diese erste Beigabe von fester Nahrung erfolgen sollte. Es spricht sicherlich einiges dafür, dass man die Beikost- morgens reicht, wobei dies nicht zwingend ist.

Man hat jedoch dann den Vorteil, dass man es immer wieder über den Tag versuchen kann und auch sicher sein kann, dass man das Baby immer im Auge behält, falls es plötzlich Bauchschmerzen haben sollte. Auch kann man dann besonders gut nachvollziehen wie sich der Körper nach der Gabe von der ersten Beikost verhält und ob Nebenerscheinungen wie Brechen oder Durchfall auftreten.